Die offiziellen DTM-Vorsaisontests auf dem Lausitzring sind beendet — und QuantX Racing hat ein deutliches Signal an die Konkurrenz gesendet. Maximilian Hartmann setzte am dritten Testtag die schnellste Rundenzeitaller Teilnehmer, während Lukas Brenner mit beeindruckenden Longrun-Zeiten die Konstanz des QR-26 unter Beweis stellte.

Hartmann fährt neuen Rekord

Am Dienstagnachmittag kam die Nachricht, die das gesamte Fahrerlager aufhorchen ließ: Hartmann fuhr eine 1:35.892 — eine neue inoffizielle Bestzeit auf dem Lausitzring mit einem DTM-Fahrzeug der aktuellen Generation. „Ich habe nicht einmal eine perfekte Runde gefahren", grinste Hartmann nach der Session. „Da ist noch was drin."

Die Konkurrenz reagierte beunruhigt. Apex-Motorsport-Teamchef Heinrich Braun kommentierte trocken: „QuantX ist auch dieses Jahr die Messlatte. Wir müssen noch härter arbeiten."

Brenner überzeugt auf Long Runs

Während die Schlagzeilen Hartmann gehörten, lieferte Brenner möglicherweise die beeindruckenderen Daten. Über einen simulierten Rennstint von 25 Runden war sein Reifenverschleiß minimal. Die Rundenzeiten schwankten um weniger als zwei Zehntel — ein Zeichen für die hervorragende Balance des QR-26.

„Die Daten vom Test haben unsere Erwartungen übertroffen. Der QR-26 ist nicht nur auf eine Runde schnell, sondern auch über die Renndistanz konstant. Genau das gewinnt Meisterschaften." — Julia Petersen, Leiterin Datenanalyse

Datenflut im Hintergrund

Hinter den Kulissen arbeitete das Datenteam mit Hochdruck. Über 500 Sensoren am Fahrzeug lieferten pro Tag mehr als 2 Terabyte an Telemetriedaten. Die KI-Modelle von Julia Petersens Abteilung verarbeiteten diese in Echtzeit und lieferten den Ingenieuren kontinuierlich Optimierungsvorschläge für das Setup.

In drei Testtagen absolvierte das Team insgesamt 847 Runden — ein neuer Rekord für ein DTM-Team bei Vorsaisontests. Alle Systeme funktionierten zuverlässig, es gab keine technischen Ausfälle.

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